BIOGRAPHY

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„Ein fulminantes Glanzlicht an geigerischer Artistik“, sagt der Kölner Stadt-Anzeiger über Fedor Rudin.

Der französisch-russische Geiger und Dirigent Fedor Rudin etabliert sich schnell als einer der einzigartigsten und vielseitigsten Konzertkünstler der heutigen Generation. Er ist Preisträger renommierter Wettbewerbe, unter anderem des Premio Paganini in Genua und George Enescu in Bukarest. 2019 wurde er in Paris mit dem Ivry-Gitlis-Preis ausgezeichnet. Sein Album Reflets wurde für die International Classical Music Awards nominiert.

In der Saison 2021/22 debütiert Fedor Rudin als Geiger beim SWR Sinfonieorchester, dem Norwegischen Rundfunkorchester (Dirigent: Petr Popelka), dem Bournemouth Symphony Orchestra (Dirigent: Kirill Karabits) und dem Prague Chamber Orchestra. Zudem spielt er mit dem Deutschen Kammerorchester in der Berliner Philharmonie und ist beim SWR Mittags- und Preisträgerkonzert zu hören. Kammermusikprojekte führen ihn zum Tallinn Chamber Music Festival, zum Musikfest Kassel, nach Zypern und zum Konzertverein Ingolstadt. Mit seinem regelmäßigen Duopartner, dem Pianisten Boris Kusnezow, geht er auf Japan-Tournee. Als Dirigent arbeitet Rudin u.a. mit dem Ural Youth Symphony Orchestra, dem Cyprus Symphony Orchestra und dem Wiener Mozart Orchester, mit dem er in der Schweiz touren wird. 

Frühere Solo-Debüts führten Fedor Rudin bereits in renommierte Konzertsäle wie die Carnegie Hall in New York, das Berliner Konzerthaus, die Pariser Philharmonie, den Wiener Musikverein und die Tonhalle Zürich. Dabei spielte er mit renommierten Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), dem Sinfonieorchester Basel, dem Orchestre de chambre de Paris, dem Münchener Kammerorchester, dem Orchestre symphonique de Montréal und dem Cape Town Philharmonic Orchestra. Die intensive Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Darrell Ang, Lorenzo Viotti und Christoph Poppen stärkte dabei sein persönliches musikalisches Profil.

Image: nedanavaee.com

Als hingebungsvoller Kammermusiker ist Rudin Gründungsmitglied des Fratres Trios, das von der Presse für seine ungewöhnliche Kombination aus Violine, Saxophon und Klavier als „eine neue Generation klassischer Musik“ gefeiert wird. Das Ensemble ist Preisträger des Internationalen Kammermusikwettbewerbs Illzach (Mulhouse, Frankreich) und des Supersonic Awards des Pizzicato Magazins, den das Trio für seine erste CD Couleurs d’un Rêve erhielt. Seine regelmäßigen Kammermusikauftritte führten Fedor Rudin bereits zu Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, Pietrasanta in Concerto, Crans Montana Classics und dem Festival ArtenetrA. 

Als Konzertmeister des Wiener Staatsopernorchesters und der Wiener Philharmoniker konnte er Orchestererfahrung unter der Leitung von Dirigenten wie Riccardo Muti, Christian Thielemann, Zubin Mehta und Andris Nelsons sammeln.

Bereits im Alter von 20 Jahren arbeitete Rudin selbst als Gastdirigent mit der Georgischen Nationalphilharmonie. Seitdem leitete er Orchester wie das Radio-Symphonieorchester Wien, das Petrobras Symphony Orchestra (Rio de Janeiro), das Moscow Contemporary Music Ensemble, die Lviv Philharmonic (Ukraine) und das Orchester der Stettiner Oper. 2021 schloss er sein Dirigierstudium in der Klasse von Simeon Pironkoff (Orchesterdirigieren) und Vladimir Kiradjiev (Operndirigieren) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ab.

Fedor Rudin wurde 1992 in Moskau als Enkel des berühmten russischen Avantgarde-Komponisten Edison Denisov geboren und wuchs in Paris auf, wo er bei Miroslav Roussine und Svetlin Roussev studierte. Als Absolvent von Zakhar Bron an der Hochschule für Musik Köln und Pierre Amoyal an der Universität Mozarteum Salzburg komplementierte er seine Violinstudien mit einem postgradualen Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in der Klasse von Boris Kuschnir.

Im November 2021 erscheint bei Orchid Classics Rudins neues Album, eine Porträt-CD mit russischen und französischen Kompositionen, in Koproduktion mit dem SWR. Gemeinsam mit Boris Kusnezow präsentiert er auf dieser Aufnahme neben Stücken von Prokofjew, Schostakowitsch und Debussy auch Werke seines Großvaters. 

Fedor Rudin spielt eine Geige von Lorenzo Storioni (Cremona, 1779) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfond. Eine großzügige Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg.

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