Biography German2019-03-08T15:23:25+00:00

BIOGRAPHY

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„Ein fulminantes Glanzlicht an geigerischer Artistik“, sagt der Kölner Stadt-Anzeiger über Fedor Rudin.

Der französisch-russische Geiger Fedor Rudin, der vor kurzem zum Konzertmeister der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker ernannt wurde, gilt als einer der einzigartigsten und vielseitigsten Künstler der heutigen Generation. Er ist Preisträger zahlreicher renommierten internationalen Wettbewerbe, unter anderem des Premio Paganini in Genua und des George Enescu Wettbewerbs in Bukarest. Sein neuestes CD-Album “Reflets” wurde für die International Classical Music Awards nominiert.

Seine jüngsten Solo-Debüts führten den Geiger in berühmte Konzertsäle wie dem Stern Auditorium der Carnegie Hall in New York, dem Berliner Konzerthaus, der Pariser Philharmonie, dem Wiener Musikverein und der Tonhalle Zürich. Zu den Orchestern, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen unter anderem das Basler Sinfonieorchester, das Nationalorchester der Opéra Bastille, die Staatskapelle Weimar, das Philharmonische Orchester Erfurt, das Münchner Kammerorchester, das Pariser Kammerorchester, das Sinfonieorchester Montréal und die Kapstädter Philharmoniker. Er spielte unter der Leitung von Dirigenten wie Maxim Vengerov, Darrell Ang, Christoph Poppen, Conrad van Alphen, Isaac Karabtchevsky, Daniel Boico, Benjamin Lévy und Anja Bihlmaier.

Image: nedanavaee.com

Als Kammermusiker ist er ständiges Mitglied des in Köln gegründeten Fratres Trios, das wegen seiner untypischen Besetzung von Violine, Saxophon und Klavier von der Presse als „eine neue Generation der klassischen Musik“ bezeichnet wurde. Das Ensemble ist Preisträger des Internationalen Kammermusikwettbewerb Illzach (Mulhouse, Frankreich) und des „Supersonic Award“ des Pizzicato Magazins, mit dem das Trio für seine erste CD Couleurs d’un Rêve ausgezeichnet wurde. Zu seinen regulären Kammermusikpartnern gehören François Dumont, Itamar Golan, Boris Kusnezow, Igor Levit, Vadym Kholodenko und Florian Noack.

Aus seiner Leidenschaft für die Oper und das sinfonische Repertoire tritt Fedor Rudin ebenso regelmäßig als Dirigent auf. Im Alter von 20 Jahren war er Gastdirigent der Georgischen Nationalphilharmonie und hat seitdem mit zahlreichen Orchestern gearbeitet, wie dem Petrobras Sinfonieorchester von Rio de Janeiro, der Lemberger Philharmoniker, dem Orchester der Stettiner Oper und dem Orchester Reino de Aragon. Zurzeit absolviert er sein Dirigierstudium in der Klasse von Prof. Simeon Pironkoff an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

1992 in Moskau als Enkel des berühmten russischen Avantgarde-Komponisten Edison Denissow geboren und später in Paris aufgewachsen, hat Rudin bei Prof. Zakhar Bron an der Kölner Musikhochschule und Prof. Pierre Amoyal an der Universität Mozarteum Salzburg sein Studium absolviert. Zurzeit studiert er im Postgradualen Universitätslehrgang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in der Klasse von Prof. Boris Kuschnir.

Er spielt eine Violine von Lorenzo Storioni, Cremona 1779 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, die ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg zur Verfügung gestellt wird.

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